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»» EX-Fische 2011Fisch des Monats Januar
Panda-Zwergbuntbarsch Apistogramma nijsseni
GRÖSSE: 5 bis 7 cm, selten bis 8. BESCHREIBUNG: Gelblich mit orangefarbener Schwanzflossenbegrenzung. Männchen mit Blauglanz. Die kleineren Weibchen besitzen große dunkle Flecken an Kehle, am Vorderteil der Rückenflosse, an den Bauchflossen und an der Schwanzwurzel (daher der deutsche Name). VORKOMMEN: Einzug des unteren Rio Ucayali in Peru, in unmittelbarer Nähe des panduro-Gebietes. TEMPERATUR: 26 - 28 ° C
PFLEGE: Friedliche Art, die ein gut bepflanztes Aquarium mit Höhlen und zahlreichen Versteckmöglichkeiten braucht. Nicht zu viele Beifische! - In größeren Aquarien (150 l) ist gut ein Männchen mit 2 oder drei Weibchen zu halten. - Wasserwerte: pH 5,5 - 7, < 10° dGH. Regelmäßiger Teilwasserwechsel ist wichtig. ERNÄHRUNG: vorzugsweise Lebend- oder Frostfutter, aber gut auch an Flockenfutter zu gewöhnen. VERMEHRUNG: Höhlenlaicher. Das Weibchen versorgt zunächst Laich und die Larven, der Vater übernimmt die Revierverteidigung. ANMERKUNG: Von der ähnlichen, sehr nahe verwandten Art A. panduro u. a. durch kürzere Bauchflossen und dem Fehlen einer dunklen Partie in der Schwanzwurzel beim Männchen zu unterscheiden. Zum Vergleich das kleinere Foto von A. panduro! Die Pflegeansprüche beider Arten gleichen sich. Fisch des Monats Februar Schmetterlingsfisch Pantodon buchholzi
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| Karfunkelsalmler Hemigrammus pulcher | - Männchen links, Weibchen rechts |
TEMPERATUR 23 - 27° C
PFLEGE Ein besonders attraktiver, sehr friedlicher Salmler, der sich aber nur im Schwarm (6 oder mehr Artgenossen) und in dunkleren Aquarien wohl fühlt. In pflanzenarmen und zu hell beleuchteten Becken ohne dunkel gehaltene Rückzugszonen zeigen die Tiere nicht ihre Leuchtfarben.Recht ausdauernde Pfleglinge. Lediglich im Hinblick auf die Wasserbeschaffenheit sind Karfunkelsalmler etwas anspruchsvoll. Sie sollten in weichem, leicht saurem Wasser gehalten werden. Die Beifische sollten ebenfalls friedfertig sein.
ERNÄHRUNG Karfunkelsalmler nehmen anstandslos das übliche Flockenfutter, sind aber für gelegentliche Gaben von Frostfutter oder Lebendfutter sehr dankbar.
ZUCHT Hemigrammus pulcher laicht unter passenden Bedingungen auch im Gesellschaftsaquarium an Pflanzen. Unter solchen Bedingungen kommen natürlich keine Jungfische groß. Zur Zucht ist der übliche Ansatz im Zuchtaquarium nötig.
Fisch des Monats Juni
Blinder Höhlensalmler Astyanax jordani
GRÖSSE Bis zu 9 cm
BESCHREIBUNG Weißlich-farbloser Salmler, der nur durch das durchschimmernde Blut etwas rosafarben erscheint. Die Augen der erwachsenen Fische sind vollständig zugewachsen.
VORKOMMEN In Zentralmexiko bei Ciudad Valles in dem Kalkstein-Höhlensystem Cueva Chica.
TEMPERATUR 15 - 26 ° C
PFLEGE Ideale Fische für ein speziell eingerichtetes Artenbecken ohne Pflanzen. Man sollte versuchen ein Höhlen-Biotop-Aquarium zu gestalten! Zur Dekoration also nur Kalkgestein und nur eine möglichst schwache Beleuchtung! Der pH Wert des Wassers sollte bei 7,5 bis 8 liegen. Die bewegungsfreudigen Fische sind nicht sauerstoffbedürftig. Höhlensalmler wirken nur im Schwarm mit Artgenossen und fühlen sich auch nur dann wohl. Auf andere Beifische verzichten! Ihr hoch entwickeltes Seitenliniensystem und ihr Geruchssinn dienen zur Orientierung und führen sie zum Futter. Sie nehmen Trockenfutter, sehr gern auch Tubifex.
ZUCHT Einfach, da der Laich sehr unempfindlich ist. Allerdings sind die Eltern und die anderen Beckenbewohner arge Laichräuber! Die Jungfische haben in den ersten Lebenstagen noch voll funktionsfähige Augen und nehmen nach dem Freischwimmen zerquetschte Tubifex und fein geriebenes Flockenfutter!
Fisch des Monats Juli
Streifenhechtling Aplocheilus lineatus
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| Goldene Streifenhechtlinge Aplocheilus lineatus, oben das Weibchen |
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| Streifenhechtling Aplocheilus lineatus, Wildform | ||||
GRÖSSE Bis zu 10 cm
BESCHREIBUNG Oberflächenfisch von hechtartiger Gestalt mit weit nach hinten verlegten unpaaren Flossen. So wird blitzartiges Vorstoßen ermöglicht. Mit 8 - 10 schwarzen Querstreifen im hinteren Körperbereich.
Die Männchen der Zuchtform schillern streifenlos goldfarben, die Weibchen zeigen sich dagegen in einem unscheinbaren Grau.
VORKOMMEN In West-, Südwest- und Südindien in küstennahen Gewässern weit verbreitet, soll gelegentlich auch ins Brackwasser gehen. Fundmeldungen auch aus Sri Lanka.
TEMPERATUR 22 - 27 ° C
PFLEGE Pflegeleichte Fische, auch im Hinblick auf die Wasserhärte. Sie halten sich bevorzugt in Oberflächennähe auf. Hier sollten sie den Schutz von Schwimmpflanzenblättern vorfinden. - Ausgesprochen springfreudige Fische. Das Aquarium muss peinlichst genau abgedeckt werden!
Mitbewohnern gegenüber friedlich, solange sie nicht als Futter taugen. Als typische Raubfische stellen sie aber kleinen Fischen nach, auch ihrer eigenen Brut.
Die Ernährung ist sehr einfach, da neben Lebend- und Frostfutter auch Flockenfutter gefressen wird.
ZUCHT Auch die Zucht der Streifenhechtlinge ist problemlos. Gut wäre eine Oberflächenbedeckung mit Riccia. Bei abwechslungsreicher Ernährung geben die Weibchen täglich einige relativ große Laichkörner ab, die man vorsichtig absammeln kann. Die Jungen schlüpfen nach 12 bis 14 Tagen und können dann gleich mit frischgeschlüpften Artemien gefüttert werden.
Fisch des Monats August

Schachbrettschmerle Yasuhikotakia sidthimunki
GRÖSSE Etwa 3 cm
BESCHREIBUNG Eine schlanke, kleine Schmerle mit hoch gebautem Schwanzstiel. Auf hellem Grund ein aus schwarzen Flecken zusammengesetzter Körperlängsstreifen. Im Rückenbereich ein entsprechender Streifen. Die Flecken sind untereinander verbunden, so dass ein schachbrettartiges Muster entsteht
VORKOMMEN Aus kleinen Gewässern im Norden Thailands
TEMPERATUR 25 - 28 ° C
PFLEGE Ein lebhafter, friedlicher Fisch, den man im kleinen Schwarm halten sollte. Die schwimmfreudigen Fische zeigen sich gern auch tagsüber. Gut zusammen mit kleinen Rasboras unterzubringen. Weiches, leicht saures Wasser, regelmäßiger Teilwasserwechsel! Sandiger Bodengrund, stellenweise auch dichtere Bepflanzung.
ERNÄHRUNG Ein Allesfresser, der gut mit den verschiedensten gängigen Futtersorten zurecht kommt.
BESONDERES Die kleinste bekannte Schmerle. Sie wird daher gern auch als Zwergschmerle bezeichnet. Ist leider oft nur schwer zu bekommen. Früher Gattung Botia.
Fisch des Monats September
Hechtkärpfling Belonesox belizianus
GRÖSSE Die Weibchen können bis zu 20 cm erreichen, die Männchen werden maximal 12 cm lang.
BESCHREIBUNG Fische mit hechtartigem Körperbau und auch entsprechender Lebensweise: nach hinten versetzte Rücken- und Afterflossen, großer Kopf, riesiges, tief gespaltenes Maul.
VORKOMMEN Lebt im östlichen Mittelamerika.
TEMPERATUR 20 - 32 ° C
PFLEGE Bevorzugt härteres Wasser, evtl. mit einem leichten Salzzusatz (1 Esslöffel auf 10 bis 15 l). Steht gern still in einem Pflanzenversteck und lauert hier auf Fische! Ein sehr interessanter Fisch für ein Artaquarium, wenn es ausreichend groß (ab 1 m Länge!) und gut bepflanzt ist und wenn man ausreichend Futterfische hat (Guppyzucht!) . Man unterschätzt leicht das Fressbedürfnis dieser Fische - erwachsene Hechtkärpflinge nehmen meist nur lebende Futterfische an! In zu kleinen Becken werden selbst die kleineren Männchen Opfer der Weibchen!
BESONDERES Lebendgebärender Zahnkarpfen; die 2 bis 3 cm großen Jungfische müssen sofort vor den Nachstellungen der Mutter in Sicherheit gebracht werden!
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| Tuxedo-Platy, Zuchtform von Xiphophorus maculatus | ||||
Platy, Spiegelkärpfling Xiphophorus maculatus
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| Roter Platy | ||||
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| Ballon-Platy | ||||
GRÖSSE Männchen bis 4 cm, Weibchen bis 6 cm.
BESCHREIBUNG Gedrungener Zahnkarpfen, Stammform oberseits dunkel, an den Seiten blau schillernd. Auf der Schwanzflossenwurzel zwei runde schwarze Flecken. Die Männchen haben wie die Weibchen runde Schwanzflossen, sind aber leicht am Gonopodium zu erkennen.
VORKOMMEN Stammt ursprünglich aus ruhigen Gewässern im östlichen Mexiko und aus Guatemala.
TEMPERATUR 20 - 25 ° C
PFLEGE Sehr genügsamer und ausdauernder Fisch, absolut friedlich auch gegenüber Artgenossen, daher ideal für gut bepflanzte Gesellschaftsaquarien mit nicht zu weichem Wasser. Neutrales oder leicht basisches und mittelhartes bis härteres Wasser wird vorgezogen.
ERNÄHRUNG Die Allesfresser nehmen gern Flockenfutter und weiden im Aquarium am Algenrasen.
ZUCHT Sehr einfach, lebend gebärend.
BESONDERES Eine sehr variable Art, schon als Wildform. Bei den Zuchtformen sind Schwertträger eingekreuzt. Rasantes Rückwärtsschwimmen bei der Balz der Männchen. - Im Handel sind sehr viele attraktive Zuchtrassen: Rote Platies, Wagtail-Platies (rot mit schwarzen Flossen), Simpson-Platies, Mondplaties und viele andere. Es gibt zusätzlich noch eine Zuchtform mit verbogener Wirbelsäule, sogenannte Ballon-Platies. Diese Krüppelformen sind aber nicht nach Jedermanns Geschmack!
Fisch des Monats November Grüner Kugelfisch Tetraodon fluviatilis
GRÖSSE Bis zu 17 cm
BESCHREIBUNG Rundliche Fische, goldgelb gefärbt mit zahlreichen, recht gleichmäßig verteilten schwarzbraunen Flecken, Unterseite weißlich. Ihre Kiefer bestehen aus schnabelartigen Leisten, so dass sie in der Lage sind, auch sehr hartschalige Tiere (Schnecken und Muscheln) zu knacken.
VORKOMMEN Aus Süß- und Brackwassergebieten Südostasiens.
TEMPERATUR 24 - 28 °C
PFLEGE Die lebhaften und attraktiven Fische finden schnell Käufer. Sie eignen sich aber nicht für die Dauerhaltung im Gesellschaftsaquarium, da sie meist unverträglich gegen Artgenossen und artfremde Fische sind, sich zudem oft auch an den Pflanzen vergreifen. Andererseits leisten die Kugelfische kurzzeitig gute Dienste als Schneckenvertilger. Am besten hält man Kugelfische im Artaquarium, dem man neben viel freiem Schwimmraum auch Verstecke für gejagte Artgenossen bieten muss. Ein Salzzusatz (1 Esslöffel auf 10 bis 15 l) ist vorteilhaft.
BESONDERES Grüne Kugelfische wurden schon mehrfach nachgezüchtet. Sie sind Substratlaicher, das Männchen betreibt Brutpflege.
Metallpanzerwels Corydoras aeneus
GRÖSSE Bis 7 cm
BESCHREIBUNG Die beigefarbenen Welse schimmern metallisch bläulich oder grün. Vom Auge verläuft oft bogig ein gold glänzender heller Seitenstreifen. Bauch hellbraun, Flossen weitgehend farblos. Weibchen größer und fülliger als die Männchen.
VORKOMMEN Häufig in großen Teilen Amazoniens, auch auf Trinidad und im La Plata. In kleineren, langsam fließenden Gewässern.
TEMPERATUR 18 - 28 ° C
PFLEGE Keine besonderen Ansprüche an die Wasserzusammensetzung. Panzerwelse brauchen weichen Sandgrund, zumindest stellenweise. Sie sind leicht mit anderen friedlichen Fischen zu vergesellschaften. Tagaktiv! Im Trupp mit Artgenossen pflegen, im 100-Liter-Aquarium 5 bis 8 Tiere.
ERNÄHRUNG Ziemlich anspruchslos, aber natürlich nicht in erster Linie "Resteverzehrer"! Trockenfutter und Frostfutter reichen.
ZUCHT Vergleichsweise leicht.
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