Fischreisen - Dr. Fisch
 
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"Fisch" des Monats Januar 2010

Oranger Zwergkrebs Cambarellus patzcuarensis "Orange" (CPO)

Cambarellus_patzuarensis_...GRÖSSE  bis 4 cm

BESCHREIBUNG  Farbenfroher Panzerkrebs, Männchen in der Regel mit größeren Scheren. Sicheres Merkmal die Gonopoden (zusätzliches Beinpaar unter dem Schwanz).

VORKOMMEN  Kommt in der Natur nicht vor. Die graubraune Stammform lebt ausschließlich im Lago de Pátzcuaro in Mexiko.

TEMPERATUR  15 bis maximal 22° C sind anzustreben

PFLEGE mindestens 20 Liter  für ein Paar oder ein Männchen mit zwei Weibchen. 2 Männchen erst ab 40 Liter. - Aquarium mit Pflanzen und mehreren Höhlen ausstatten (Innendurchmesser 10 bis 15 mm, Länge mindestens 5 cm)  und möglichst mit einer grobsteinigen Bodenbedeckung (vgl. Foto!). Ausreichend Buchen- oder Eichenlaub einfüllen, daneben auch Moospolster. Sauerstoffreiches Wasser und regelmäßiger Wasserwechsel sind wichtig, da empfindlich gegen Nitrit und Nitrat.

VERGESELLSCHAFTUNG  Kleine Friedfische (Salmler, Saugwelse) sind gut geeignet, keine Buntbarsche oder größere Barben

ERNÄHRUNG  Völlig unproblematisch, nehmen gern aufgetautes Frostfutter, Gemüse, Futtertabletten.

ZUCHT Im gut strukturierten Artbecken sollte sich der Nachwuchs ohne Zutun des Aquarianers einstellen. Die Zahl der überlebenden Jungtiere ist natürlich von der Größe des Aquariums abhängig.


Fisch des Monats Februar 2010

Rubinbärbling, Glühlichtbärbling Danio chopraiDanio_choprai_1.jpg

GRÖSSE  3 bis knapp 4 cm

BESCHREIBUNG  Farbenfroher Bärbling, Männchen deutlich schlanker.

VORKOMMEN  aus dem nördlichen Myanmar (Burma). Lebt dort in Flüssen und Bächen.

TEMPERATUR  20 bis maximal 25° C.

PFLEGE ein sehr schwimmfreudiger Schwarmfisch, der ausreichend große Aquarien braucht (ab ca. 80 cm Kantenlänge), die er auch ausschwimmt. Wasser weich bis mittelhart, pH 6 - 7. Recht anspruchslos, aber immer in kleinem Schwarm ( 8 oder mehr) halten.

VERGESELLSCHAFTUNG  Kleine Friedfische (Salmler, Lebendgebärende, Saug- und Panzerwelse).

ERNÄHRUNG  Unproblematisch, nehmen Futterflocken, gern auch Lebendfutter und aufgetautes Frostfutter.

ZUCHT Männchen errichten zum Balzen und Ablaichen kleine Reviere


Fisch des Monats März 2010

Synodontis nigriventis

R_ckenschwimmender_Kongow...GRÖSSE  Weibchen bis 10 cm, die Männchen bleiben etwas kleiner.

BESCHREIBUNG  Gelblichbrauner Fiederbartwels mit unregelmäßig angeordneten Flecken, großen Augen. Schwimmt gern mit dem Bauch in Substratkontakt unter Höhlendecken und Wurzeln, also in Rückenlage. Der Bauch ist oft dunkler gefärbt als der Rücken.

VORKOMMEN  Afrika: Im gesamten Zaire-Becken (Kongo) nicht selten.

TEMPERATUR  22 bis 26 ° C.

PFLEGE Gut zu vergesellschaften, da friedfertig. Fühlt sich am wohlsten in kleiner Gruppe mit seinesgleichen! Wichtig: Wurzelholz für den Unterstand. Tolerant gegenüber Wasserwerten, doch sollte das Wasser gut gefiltert werden.

ERNÄHRUNG  Fressen bevorzugt lebende Mückenlarven, die unter der Wasseroberfläche hängen (Stechmücken-Larven!), gern aber auch anderes Lebendfutter und aufgetautes Frostfutter.

ZUCHT ist verschiedentlich geglückt. Ablaichen in einer Höhle, anfüttern der Alttiere mit schwarzen Mückenlarven.

ANMERKUNG  Leicht zu verwechseln mit ähnlichen Fiederbartwelsen!


 

Fisch des Monats April 2010 

Poecilia_wingei2.jpgEndler Guppy Poecilia wingei

GRÖSSE:  Weibchen bis gut 3 cm, Männchen ereichen oft nur die halbe Länge.

BESCHREIBUNG:  Kleiner bleibend als der bekannte "Normalguppy" Poecilia reticulata, leider oft mit dieser nah verwandten Art vermischt. Unter reinen Wildformen scheinen derartige Bastardierungen eher die Ausnahme zu sein. Unvermischte Männchen mit kurzen Flossen und überwältigend leuchtenden Farben!

VORKOMMEN:  Aus der Laguna de los Patos im Norden Venezuelas.

TEMPERATUR:  22 bis 26 ° C

PFLEGE:  Anspruchslos und empfehlenswert in jeder Hinsicht. Das gilt sowohl für die Wasserzusammensetzung und Qualität als auch für das Futter. Als Lebendgebärende Zahnkarpfen leicht zu züchten, Eltern stellen der Brut nicht nach. Wenn sie mit Lebendfutter versorgt werden, kann sich das ändern! Wurfzahlen nicht hoch (ca. 20).

WEITERES: Ein kleines Artbecken ist die ideale Unterbringung. Tägliche Gaben von feinzerriebenem Trockenfutter sorgen dafür, dass aus wenigen Elterntieren schnell eine florierende Guppypopulation entsteht. Die erwachsenen Männchen zeigen allerdings nicht immer und nicht alle gleichzeitig ihre leuchtenden Farben. -

Der Endler Guppy (Endlers Guppy) erhielt seinen Namen nach dem Entdecker dieser Fischchen John Endler. Sie werden gelegentlich als Cumana- oder Campoma Guppy bezeichnet. Guppy-Züchter versuchen die Stämme möglichst rein zu erhalten, es gibt daher schon einige definierte Linien. Damit ist der Weg vom Wild-Endler zu Endler-Zuchtrassen eigentlich schon vorgezeichnet.


"Fisch" des Monats Mai 2010

Pferdehufmuschel Hippopus hippopus

Hippopus.jpgGRÖSSE:  bis gut 40 cm.

BESCHREIBUNG:  Eine Riesenmuschel mit stark nach außen gewölbter Schale. Die Mantellappen überdecken die Schalen im Gegensatz zu den verwandten Tridacna-Arten nie!

Mantel unauffällig bräunlich oder grün mit deutlichen hellen Längsstreifen. - Einströmöffnung ohne Tentaklelsaum.

VORKOMMEN:  Indopazifik von Thailand über Indonesien bis Papua-Neuguinea. - Im Außenriff in 3 bis 30 m Tiefe.

TEMPERATUR:  24 bis 30 ° C

PFLEGE:  Ab 150 l, leichte bis mittlere Strömung, starke Beleuchtung. Ernährung überwiegend oder ausschließlich über Zooxanthellen, nimmt aber auch Planktonfutter auf.

WEITERES: Pferdehufmuscheln werden wie auch andere Riesenmuscheln in größerem Maßstab in Farmen auf den Philippinen nachgezüchtet - für Aquarianer, aber auch als Fleischnahrung für die einheimische Bevölkerung.

FILMTIPP: Büsumer Meereswelten >>>

 


 Fisch des Monats Juni 2010

Scharlachroter Zwergblaubarsch / Scarlett Zwergblaubarsch Dario dario

Dario_dario.JPGGRÖSSE:  knapp 3 cm, Weibchen bleiben kleiner.

BESCHREIBUNG:  Männchen phantastisch rot - hellblau gestreift mit markanten hellblau-schwarz-roten Bauchflossen. Weibchen fülliger, schlicht beige.

Dario1-gif.gifVORKOMMEN:  Indien: Westbengalen, Assam in klaren, schwach fließenden Bächen.

TEMPERATUR:  20 bis 26 ° C

PFLEGE:  vorzugsweise im gut bepflanzten Artaquarium (auch mit reichlich Javamoos), das mit Steinen oder einer Wurzel gegliedert sein sollte. Ein derart eingerichtetes 40 Liter Aquarium kann gut mit 2 bis 3 Männchen und der entsprechenden Anzahl Weibchen besetzt werden.

Wasser weich bis mittelhart. Braucht Lebendfutter, nimmt nach Eingewöhnung (nicht immer einfach!) auch Frostfutter.

WEITERES: Laichen umschlungen im Pflanzendickicht, keine Paarbildung. Im Artaquarium Vermehrung nicht schwer.

FILMTIPP: Hier sieht man Scarlett-Zwergblaubarsche in Aktion! >>>

 


 

Fisch des Monats Juli 2010

Schwanzfleckbuschfisch Ctenopoma kingsleyae

 

Ctenopoma_kingsl.jpgGRÖSSE:  bis ca. 25 cm, Männchen bleiben kleiner. Erreichen diese Größe nicht im normalen Liebhaberaquarium.

BESCHREIBUNG:  Körperbau kräftig, einheitlich grau, braun oder schwärzlich, Schuppen dunkel gerandet. Dunkler Fleck im Schwanzflossenursprung, oft kaum erkennbar, bei Schreck sich hell abhebend. Gleichalte Weibchen deutlich größer und untersetzter. Sicheres Unterscheidungsmerkmal: Dornenfelder der Männchen.

VORKOMMEN:  In den Feucht- und Trockensavannen der westafrikanischen Staaten von Senegal bis nach Kamerun und Gabun. In langsam fließenden Flüssen und Bächen. Vielerorts Nutzfisch! - Ersteinfuhr 1933.

TEMPERATUR:  22 bis 29 ° C

PFLEGE:  Robuster, langlebiger Fisch, der immer in Bewegung ist, dabei nicht hektisch. Friedlich auch kleineren Fischen gegenüber, solange sie nicht freßtauglich erscheinen. Ausreichend großes Aquarium (mindestens 100 Liter, besser deutlich mehr) mit Versteckmöglichkeiten und genügend freiem Schwimmraum. Keine Reviertiere, am idealsten mit anderen Ctenopoma vergesellschaften.

Ansprüche an Wasser und Futter gering. Braucht allerdings ausreichend kräftige und abwechslungsreiche Nahrung: Regenwürmer, Mehlkäferlarven, Thunfischfleisch, Futtertabletten u. a.

WEITERES: Keine Brutpfleger. Paarung wird durch eigenartiges Kopfnicken eingeleitet, das von knackenden Tönen begleitet wird. Pro Laichakt 800 bis 1000 Eier, pro Laichphase bis zu 20000, die am Wasserspiegel treiben und dann abgeschöpft werden sollten. Larven schlüpfen je nach Temperatur nach 1 bis 2 Tagen. Freischwimmen nach etwa 3 weiteren Tagen. Fressen sofort kleine Artemia-Larven.

ANMERKUNG: Es handelt sich bei C. kingsleyae vermutlich nur um eine südlicher vorkommende Varietät des schon früher beschriebenen C. petherici.


Fisch des Monats August 2010

Grüner Argusfisch Scatophagus argus

Scatophagus_argus.jpgGRÖSSE:  bis 35 cm, bleibt im Aquarium aber deutlich kleiner.

BESCHREIBUNG:  Plakativ gefärbter Fisch mit ovalem, seitlich stark abgeplattetem Körper. Körper und der Stachelstrahlenanteil der Flossen oft kräftig gelb. Jüngere Tiere mit am ganzen Körper unregelmäßig verteilten augengroßen Flecken.

VORKOMMEN:  Aus den Küstengewässern des indonesischen Raumes und der Philippinen bis nach Australien, Unterläufe der Flüsse, Mangrovengebiete.

TEMPERATUR:  22 bis 28 ° C

PFLEGE:  Brackwasserfisch! Die schönen Tiere eignen sich nur für größere Spezialaquarien ab 600 l. Auf Dauer ist Salzzugabe nötig (etwa 3 Teelöffel auf 10 l Wasser), somit halten sich kaum Pflanzen. Zartere Pflanzen werden vom Argus ohnehin gefressen! Dekoration mit Wurzeln und Steinen. Wichtig: Filter und regelmäßiger Teilwasserwechsel. Große Argus bevorzugen reines Seewasser.

Schwarmfische! Einzeln gehaltene Argus können sich zu Despoten entwickeln. - Zur Vergesellschaftung eignen sich Schützenfische, Tigerbarsche, aber auch Segelkärpflinge, da sie vergleichbare Wasseransprüche haben.

ERNÄHRUNG: Die Tiere sind Allesfresser, die in ihrer Heimat als Abfallfresser bekannt sind ("Scatophagus" bedeutet Kotfresser!). Sie nehmen Futterflocken, Frostfutter, Lebendfutter jeder Art, Haferflocken und gebrühten Salat.


"Fisch" des Monats September 2010

Apfelschnecke Pomacea bridgesii

Apfelschnecke_1.jpgGRÖSSE:  bis zu 10 cm.

BESCHREIBUNG:  Naturform bräunlich und gestreift. Daneben gibt es xanthoristische gelbe und orangefarbene Formen (Abb. unten!).

VORKOMMEN:  Stillstehende oder langsam fließende Gewässer in den Tropen, besonders SO-Asien.

TEMPERATUR:  20 bis 30 ° C

PFLEGE:  Wegen der Größe bzw. der zu erwartenden Größe keine Schnecke für Kleinaquarien. Normalerweise eine Bereicherung für das Aquarium, da sie nicht an gesunde Pflanzen gehen, Futterreste und tote Tiere jedoch verzehren.

Das Aquarium sollte peinlichst genau abgedeckt sein. Es kann sonst leicht geschehen, dass die Schnecken das Aquarium verlassen und letztendlich vertrocknen.

In sehr weichem Wasser können sich die Gehäuse oft nicht richtig entwickeln. In der Vergesellschaftung unproblematisch. Allerdings: Nicht mit typischen Schneckenfressern zusammenbringen, wie Kugelfische oder Schmerlen!

Apfelschnecke.jpgERNÄHRUNG: Die Tiere sind Allesfresser. Sie nehmen Futterflocken für Fische sowie Futtertabletten, Frostfutter, Haferflocken, Gurkenscheiben und gebrühten Salat. Einfach ausprobieren, was bevorzugt genommen wird!

VERMEHRUNG: Die Tiere sind keine Zwitter. Die Unterscheidung der Geschlechter ist nicht einfach. Der links vom Kopf gelegentlich gezeigte Sipho (vgl. die große Abb.!) ist ein Atemrohr, also kein Penis und daher kein Geschlechtsmerkmal!

Die Eier werden in auffallenden Laichballen außerhalb des Wassers an Scheiben oder Einrichtungsgegenständen angeheftet. Hier sollten sie verbleiben, bis die Jungtiere schlüpfen. Aufzucht problemlos.

ANMERKUNG: Neben der P. bridgesii gibt es weitere Arten. Zum Verwechseln ähnlich ist P. canaliculata. Man erkennt sie leider meistens erst, wenn sie mit bestem Appetit über die Aquarienpflanzen herfällt. Die bridgesii dagegen geht nur an bereits abgestorbene Pflanzenteile.

Achtung, seit November 2012 ist es EU-weit verboten, Schnecken der Gattung Pomacea zu halten, zu züchten oder weiterzugeben! In Nordspanien haben Apfelschnecken im Freiland in den Reisfeldern großen Schaden angerichtet. Es ist offensichtlich nicht die P. bridgesii und in Mitteleuropa dürfte sie die Winter im Freien nicht überstehen, aber das Gesetz ist nun mal so!


Fisch des Monats Oktober 2010

Elritze Phoxinus phoxinus 

Elritze.jpgGRÖSSE:  7 - 10 cm, selten bis zu 14 cm.

BESCHREIBUNG:  Bräunlich, obere Körperhälfte quergestreift. Bauch hell. Zur Laichzeit mit weißem Laichausschlag.

VORKOMMEN:  Fließende Gewässer in ganz Europa mit Ausnahme der Mittelmeerländer sowie in Nordasien.

TEMPERATUR:  vertragen nach Eingewöhnung selbst Dauertemperaturen von 20 ° C

PFLEGE:  Lebhafter Schwarmfisch, für 6 bis 8 Tiere reicht ein 80 cm-Becken, größer ist natürlich besser. Wasserbewegung empfehlenswert. Sehr springfreudig, daher ist eine Aquarien-Abdeckung wichtig!

ERNÄHRUNG: Fressen im Freiwasser bevorzugt bodenlebende Insektenlarven und Kleinkrebse. Im Aquarium nehmen sie gern Trockenfutter.

VERMEHRUNG: Männchen zur Laichzeit (April bis Juli) mit rötlicher Unterseite und einem hellen Fleck auf dem Kiemendeckel.

Zur Zucht größeres Aquarium ab 1,2 m Kantenlänge mit flachem Wasserstand (20 - 25 cm Höhe). Elterntiere nach dem Ablaichen entfernen. Larven schlüpfen nach 6 - 8 Tagen.

ANMERKUNG: Elritzen bekommt man gelegentlich im Fachhandel. In der freien Natur sind sie vielerorts selten geworden. Ursache ist weniger die Gewässerverschmutzung, sondern eher übermäßiger Besatz mit Raubfischen, z. B. Regenbogenforellen.

TIPP: im Müritzeum-Film sieht man auch Elritzen im Aquarium! >>>

 


 

Fisch des Monats November 2010 

Tanganjika Leuchtaugenfisch Lamprichthys tanganicanus

Lamprichthys4.jpgGRÖSSE:  Männchen 14 cm, Weibchen bis 12.

BESCHREIBUNG:  Schlanke langgestreckte Schwarmfische. Männchen auffallend prächtig mit zahlreichen hellblauen Glanzpunkten (siehe Foto), Weibchen überwiegend silbrig.

VORKOMMEN:  endemisch in den Randzonen des Tanganjikasees / Ostafrika.

TEMPERATUR:  24 - 26 ° C

PFLEGE:  Der große Killifisch braucht ein Aquarium von mindestens 1,5 m Länge und einem Volumen von 250 Litern, viel freien Schwimmraum, aber auch Felsen. Nur in größerer Gruppe ab 10 Tieren halten! Empfindlich gegen Nitrat und wenig steßresistent. Becken sorgfältig abdecken, da sehr guter Springer.

Gut mit in der Größe passenden Tanganjika-Buntbarschen zu pflegen. Wasserwerte: dGH 12 bis 30°, pH 7,5 bis 9,0.

ERNÄHRUNG: Lebendfutter, Flockenfutter, gern tiefgefrorene Mückenlarven.

VERMEHRUNG: Dauerlaicher. Eiablage über Felsen oder an Steinspalten. Junge schlüpfen nach etwa 3 Wochen , meistens in der Nacht. Nehmen sofort Artemia-Nauplien.

 


Fisch des Monats Dezember 2010 

Tomocichla2.jpgMaskenbuntbarsch Tomocichla tuba

GRÖSSE:  Männchen bis 30 cm, Weibchen bleiben kleiner.

BESCHREIBUNG:  Rote Augen, graue Kopfmaske. Gelber Bauch, darüber Zone mit einer Folge von 9 bis 10 einfachen oder doppelten schwarzen Querstreifen. Mit auffallend gewölbter Kopfpartie, ältere Männchen zusätzlich oft mit deutlichem Kopfbuckel.

VORKOMMEN:  auf der atlantischen Seite der mittelamerikanischen Staaten Nicaragua, Costa Rica und Panamá in stark strömenden Bergflüsschen.

TEMPERATUR:  25 - 28 ° C

PFLEGE:  Nur für sehr grosse Aquarien ab 300 l geeignet. Für kräftige Strömung in Längsrichtung des Aquariums sorgen. Filterung und regelmäßiger Wasserwechsel.

Einrichtung: Kiesiger Bodengrund, runde Steine, Wurzelholz. Viel freien Schwimmraum belassen.

Tomocichla1.jpgWasserwerte: dGH 5 bis 20°, pH 6,8 bis 7,5.

ERNÄHRUNG: Erwachsene Tiere leben im Freien vorwiegend von Wasserpflanzen (!) und ins Wasser gefallenen Früchten, Jungtiere auch von Wasserinsekten. Im Aquarium Allesfresser, doch sollte man auch viel Pflanzliches anbieten.

VERMEHRUNG: Substratlaicher auf runden Steinen, auffallend große Eier.

ANMERKUNG: Das Bild oben zeigt eine Freiwasseraufnahme aus Costa Rica, ein Weibchen am Gelege. Das kleine Bild links zeigt den Lebensraum des Fisches.

Der zugehörige Bericht mit einem ausführlich kommentierten Film: >>>


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