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»» EX-Fische 2009Fisch des Monats Januar 2009Silberflossenblatt Monodactylus argentus
GRÖSSE: bis 25 cm, bleibt im Aquarium deutlich kleiner BESCHREIBUNG: Silbrig, seitlich stark abgeplattet mit hohen Rücken- und Afterflossen, die bei Jungtieren gelblich getönt sind. Die Jungfische haben zwei dunkle Querstreifen, deren vorderer die Augen quert. Der hintere reicht von der Nackenregion bis zur Afteröffnung. VORKOMMEN: Rotes Meer, Indischer Ozean und Westpazifik. Brackwasserfisch der Mangrovenzone, der gelegentlich auch in reinem Süßwasser vorkommt. TEMPERATUR: 24 - 28° C. PFLEGE: Als Schwarmfisch in kleiner Gruppe zu halten. Das Aquarium sollte mindestens 500 Liter Inhalt haben. - Süßwasser ist wie auch reines Seewasser mittel- und langfristig problematisch. Besser eignet sich Brackwasser. Da im Brackwasser weder Korallen noch Wasserpflanzen zu halten sind, sollte die Einrichtung im Wesentlichen aus Sand, Steinen und Hölzern bestehen. - Ernährung problemlos, starke Fresser. Passende Beifische sind Argusfische und Schützenfische. Fisch des Monats Februar 2009
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| Holacanthus ciliaris, Jungfisch | ||||
GRÖSSE bis zu 45 cm
BESCHREIBUNG Körper leuchtend gelb und blau, in den mittleren und hinteren Bereichen gelb genetzt. Es gibt auch fast gelbe, andererseits fast blaue Morphen. Alle paarigen Flossen und die Schwanzflosse leuchtend gelb, auch Teile des Kopfes. Unpaarige Flossen verlängert, hellblau gesäumt. Auf der Stirn dunkelblauer, hellblau gerandeter Fleck.
Jungtiere mit auffallenden Körperquerstreifen.
VORKOMMEN in Korallenriffen im Westatlantik: Bahamas, Florida, Karibik, paarweise oder als Einzelgänger. Bevorzugte Nahrung: Schwämme.
TEMPERATUR 24 – 27 ° C
PFLEGE nach Eingewöhnung robust, aber sehr aggressiv gegen andere Kaiserfische und gegen Falterfische. Auch zur Haltung mit Korallen und anderen Wirbellosen nicht zu empfehlen.
Nur für sehr große Schaubecken geeignet. Schon wegen seiner zu erwartenden Größe kein Fisch für das Liebhaber-Aquarium! Lassen wir diesen wunderbaren Fisch in der Karibik!
ANDERE NAMEN wird im Deutschen auch als Blaustirn-Kaiserfisch oder als Diadem-Prachtkaiserfisch bezeichnet.
Grüne Zwerggarnele Caridina babaulti
GRÖSSE bis 4 cm
BESCHREIBUNG Schlanke, recht schwimmfreudige Garnelen, vorzugsweise grünlich gefärbt.
VORKOMMEN Grüne Zwerggarnelen stammen aus Südasien, speziell aus Indien. Sie leben dort in stark verkrauteten Gewässern und sind wegen ihrer Färbung ausgezeichnet getarnt. Einige Tiere können ihr Farbkleid innerhalb weniger Minuten drastisch verändern.
TEMPERATUR 22 – 26° C.
PFLEGE Auch im Aquarium brauchen die Grünen Zwerggarnelen ausreichend Wasserpflanzen und auch hier muss man oft eine Zeitlang suchen, um sie zu sehen. Wichtig: Häufiger Teilwasserwechsel.
NAHRUNG: Handelsübliches Zierfisch- oder Garnelenfutter, Frostfutter, Pflanzenreste, Algen. Unproblematische Art für Aquarien ab 20 cm Länge, auch in der Fortpflanzung. Etwa monatlich geben die Weibchen 20 bis 30 Junggarnelen frei. Die Jungtiere werden von den älteren Mitbewohnern toleriert und halten sich gern in schwimmendem Teichlebermoos (Riccia fluitans) auf!
HINWEIS Offensichtlich werden unter dem Begriff „Grüne Zwerggarnele“ mehrere nah verwandte Arten gehandelt.
Fisch des Monats September 2009

Kardinalfisch Tanichthys albonubes
GRÖSSE 4 cm
BESCHREIBUNG Mit breitem, mehr oder weniger ausgeprägtem dunklen Längsband. Darüber ein schmalerer Leuchtstreifen. Schwanzflosse und oft auch Teile der anderen Flossen rot oder rötlich. Rücken-, After- und Bauchflossen hell gerandet. Männchen schlanker und kräftiger gefärbt.
VORKOMMEN Südchina, aus Bächen in der Umgebung von Hongkong
TEMPERATUR 18 bis 22° C.
PFLEGE Als Schwarmfische sollten Kardinäle zumindest zu sechst gehalten werden. Ausgesprochen anspruchslos; auch in härterem Wasser stets munter, dabei völlig friedlich gegenüber Mitbewohnern. Zu hohe Temperaturen sollte man aber vermeiden,
ERNÄHRUNG Allesfresser, die jedes Flocken- und Lebendfutter nehmen.
ZUCHT Recht einfach. In ein dicht bepflanztes Aquarium ein Paar geben. Nach dem Ablaichen die Fische herausfangen. Die Larven schlüpfen nach etwa 36 Stunden und können mit feinem Staubfutter aufgezogen werden.
BESONDERES Es gibt auch schleierflossige Mutanten
Fisch des Monats Oktober 2009

GRÖSSE Männchen bis zu 15 cm, Weibchen bis 12 cm.
BESCHREIBUNG Verschiedene geographische Varianten. Sie haben normalerweise auf hellem, oft bläulichem Grund mehrere schwarze Körperquerstreifen, am Kopf schräg versetzt. Weibchen haben zusätzlich im Bauchbereich gold- oder orangefarbene Schuppen. - Im Handel werden auch Weißlinge angeboten.
VORKOMMEN Mittelamerika: Guatemala, Panama, Belize, Costa-Rica, Honduras.
TEMPERATUR 24 bis 26° C
PFLEGE Robust, wenig Ansprüche an die Wasserwerte. Nur mit entsprechenden Fischen halten! Liebt Steine und Sand, in dem er gern gräbt, um im Schutz von Steinüberhängen abzulaichen. Dabei werden auch schon mal Pflanzen ausgegraben. Dennoch einer der empfehlenswertesten unter den mittelgroßen Cichliden, da relativ friedfertig.
ERNÄHRUNG Allesfresser, die jedes Flocken- und Lebendfutter nehmen, gern auch kleine Regenwürmer.
ZUCHT Sehr einfach. Bereits kleine Tiere von erst 5 cm Gesamtlänge sind geschlechtsreif und fortpflanzungsaktiv. Substratlaicher, Elternfamilie.
ANMERKUNG: Wurde früher zur Gattung Cichlasoma oder Archocentrus gestellt.
GRÖSSE bis 3,5 cm.
BESCHREIBUNG Anspruchsloser Kleinfisch. Auf gelblichem Grund drei schwarze Längsbinden. Die Rücken-, Bauch- und Afterflossen sind rot gefärbt. Eine Fettflosse fehlt. Die Weibchen haben einen deutlich runderen Körper.
VORKOMMEN Surinam und Guayana
TEMPERATUR 24 bis 26° C
PFLEGE Das kleine, sehr friedliche und etwas schüchterne Fischchen ist nicht für das große Gesellschaftsaquarium geeignet. Dagegen ist eine Vergesellschaftung mit anderen kleinen und ebenfalls friedfertigen Mitfischen in Ordnung. Trotz ihrer geringen Größe sind Zwergziersalmler anspruchslos und recht unempfindlich. Natürlich bevorzugt auch diese Art weiches Wasser und liebt zumindest teilweise dichte Bepflanzung.
ERNÄHRUNG Feines Flockenfutter und kleines Lebendfutter
Fisch des Monats Dezember 2009
Punktierter Fadenfisch Trichogaster trichopterus
GRÖSSE Weibchen bis 13 cm, Männchen bis 15 cm.
BESCHREIBUNG Für die Wildform sind zwei schwarze Flecken auf blaugrauem bis graubraunem Körper typisch, einer in der Körpermitte, der andere in der Schwanzwurzel.
VORKOMMEN Häufigste Trichogaster-Art, kommt in ganz SO-Asien vor.
TEMPERATUR 24 bis 28° C
PFLEGE widerstandsfähiger Fisch. Gut für das bepflanzte, nicht zu kleine Gesellschaftsaquarium geeignet. Männchen erweisen sich gelegentlich ruppig, daher keine zu zarten Beifische! Im 100-Liter Aquarium nicht mehr als ein Paar trichopterus unterbringen.
ERNÄHRUNG Völlig unproblematisch, nimmt jedes gängige Futter.
ZUCHTRASSEN Häufiger als die Wildform findet man im Handel die Goldguramis, Silberguramis und Marmorierte Guramis. Blaue Guramis sind offenbar keine Zuchtform. Man findet sie auf Sumatra und Java.
ZUCHT Vaterfamilie, Schaumnestbauer, relativ leicht im bepflanzten, nicht zu kleinen Zuchtbecken.
BESONDERES Wie eigene Untersuchungen an Wild-trichogaster im Süden Vietnams zeigten, brüten die Männchen dort friedlich beieinander in Kolonien! Das ist im Heim-Aquarium aus räumlichen Gründen natürlich nicht möglich. Die Jungfische halten sich lange Zeit ungestört unter dem Nest des Vaters auf.
NAMENSFRAGE Es wird neuerdings angestrebt, die Bezeichnung "Trichogaster" auf die derzeitige Gattung Colisa anzuwenden und Trichogaster "Trichopodus" zu nennen - in meinen Augen ausgesprochen unsinnig, aber möglicherweise erfolgreich.
Die Bilder zeigen ausnahmslos Trichogaster trichopterus-Männchen: Oben Wildform aus Java, unten links - Zuchtform Goldgurami, mitte - Blauer Gurami, rechts - Wildform aus Vietnam, UW-Foto im Freiwasser.
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