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Australien: Canberra - Parlament, Rote Känguruhpfote - Anigozanthos rufus, Euro / Wallaroo - Macropus robustus, Bunte Seegurke - Pseudocohoehirus violaceus, Tasmanien - Ostküste

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Ein roter Salzsee in West-Australien

Australien - ein ganzer Kontinent zum Bereisen! Die Menschen sind freundlich und immer hilfsbereit. Wer als Naturfreund durch Australien reist, begegnet grandiosen Landschaften, skurrilen Tieren und wunderschönen Pflanzen, von denen er zuvor meist keine Ahnung hatte.


Hier meine persönlichen Australien-Highlights:

Cradle Mountain NP in Tasmanien - Lake Lila, Pademelon - Thylogale billiardieri, Waratah - Telopea truncata


Der Cradle Mountain National Park in Tasmanien

Tasmanien ist ein Landesteil, der auch noch auf der Wunschliste vieler Australier steht. Diese Insel lohnt auch die weiteste Anreise! Besonders hat mich hier der Cradle Mountain Nationalpark beeindruckt. Er bietet eine atemberaubende Landschaft, eine vielfältige Pflanzenwelt und die Gelegenheit, freilebende Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Ein großes Netz an Wanderwegen erschließt den Park. Wanderungen von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Tagen sind möglich.

Dove Lake, Cradle Mountain NP, Tasmanien

Dove Lake        
Bennetts- oder Rothalskänguruh - Wallabia rufogrisea
Bennetts Känguruh - Wallabia rufogrisea

Sehr empfehlenswert: eine Wanderung um den Dove-Lake (Bild links) und der Dove Canyon Track. Die Wege durch die Moorlandschaften und um den See sind weitgehend durch Holzstege erschlossen.

Das Besucherzentrum ist auch für die hohen australischen Standards einmalig! Es ist liebevoll gemacht und sehr informativ. Hier löst man eine Park-Karte mit der man kostenlos den regelmäßig verkehrenden Shuttle-Bus benutzen kann. So kommt man frisch und unternehmungslustig zu den Ausgangspunkten für die Wanderungen und kann sich später wieder abholen lassen. Regelmäßig begegnet man hier Wombats, Pademelons, Bennetts Kängurus (Bild oben) und Schnabeligeln. Im Besucherzentrum kann man auch Nachttouren im Jeep mit den Rangern buchen. Im Scheinwerferlicht werden Wombats, Possums (Trichosurus vulpecula) Foto und vielleicht sogar Tasmanische Teufel gezeigt!

Der Cradle Mountain Nationalpark ist bei jedem Wetter besuchenswert, allerdings wohl nur in den dortigen Sommermonaten. Die Unterkunft in der Cradle Mountain Lodge ist komfortabel, aber nicht billig, wenn man vor Ort bucht. Besser, man bucht alles schon von Deutschland aus. Dann kostet eine Woche Tasmanien mit zwei oder drei Tagen Aufenthalt in den Cradle Mountains einschließlich Mietwagen und Hotelübernachtungen unter 400 €.

Allerdings muss ich hier leider einen Zusatz machen! In den letzten Jahren haben die Preise in Australien deutlich angezogen!


Fahrt nach Exmouth: roter Salzsee, Tümmler, Chromodoris elisabethina, Murchison River, Westaustralien

 

 

 

 

Die Fahrt nach Exmouth

Pinnacles Desert - Nambung NP, Western Australia

Pinnacles im Nambung NP
Grosser Tümmler / Bottlenose Dolphin - Tursiops truncatus in Monkey Mia
 Australischer Tümmler Truncus australis
       
Die ältesten fossilen Lebewesen: Stromatoliten des Hamelin Pool, Western Australia
 Die Stromatoliten des Hamelin Pool
Links: Bunte Seegurke Pseudocolochirus violaceus, Rechts: Blasloch / Blowhole
Am Murchison-River
Wanderdüne bei Green-Head

Von Perth bis Exmouth sind es genau 1779 km, aber wenn man noch einige Abstecher machen will, kommen 2000 km locker zusammen. Und zurück muss man auch noch. Lohnt sich diese tagelange Fahrerei? Auf jeden Fall! Der Brand Highway, aber auch die nördlich anschließenden Straßen sind in allerbestem Zustand. Es gibt keinen Verkehrsstress, allerdings darf man nicht vergessen, immer ausreichend Benzin und Wasser mitzunehmen. Auch wenn es oft stundenlang geradeaus durch den menschenleeren Busch geht – Langeweile habe ich jedenfalls nie gespürt. - Auf der Strecke gibt es Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer stehen und an denen man nicht vorbeifahren sollte. Nach „schon“ 245 km erreicht man den Nambung National Park mit den Pinnacles. Die bis zu 3 m hoch aufragenden Kalksäulenfelder im gelben Wüstensand sind jeden Umweg wert (hier sind es gerade mal 30 km).

Entsprechendes gilt auch für den Besuch von Monkey Mia, wo man wildlebende Delphine (Australische Tümmler - Tursiops australis) aus allernächster Nähe erleben kann und...

... für die Stromatoliten des Hamelin Pool. Die Baumeister von diesen nicht gerade überwältigend wirkenden Bauwerken sind die ältesten fossilen Lebewesen - hier exklusiv zu besichtigen! - Auch Shell Beach ist einen Besuch wert. Statt aus Sand besteht dieser Strand aus Milliarden und Abermilliarden kleiner Herzmuscheln.

Im heißen Norden lockt das North West Cape und man hat die Qual der Wahl – will man in Coral Bay sein Standquartier errichten oder in Exmouth? Hier, im Ningaloo Reef kann man Walhaien (Mitte März bis Anfang Juni), Mantas und Seekühen begegnen. In dieser Hinsicht hatte ich kein Glück, aber die nachts am Strand laichenden Suppenschildkröten und viele kleinere Meerestiere beim Tauchen haben mich vollauf entschädigt. Eine kleine Auswahl meiner Unterwasser-Fotos können davon eine Vorstellung geben: Seescheiden Clavelina moluccensis (Foto), Chromodoris coi (Foto) und Blaustreifenschnapper (Foto). Das Gelege der Spanischen Tänzerin (Hexabranchus sanguineus, eine Nacktschnecke) schaukelt in der Strömung wie eine rote Rose im Wind (Foto). Eine Kollektion der schönsten Nudibranchien-Arten (farbige Meeres-Nacktschnecken) aus dem Bereich der Murion-Inseln bei Exmouth findet man auf dieser Seite unten: >>>

Die Küste ist ausgesprochen vielgestaltig. Neben Sandstränden mit teilweise für Schwimmer lebensgefährlichen Strömungen gibt es auch Fels-, Kies- und Mangrovenküsten. Wer alle Strände hier besuchen will, hat sicher zwei Tage zu tun.

Man tut gut daran, sich ein paar Höhepunkte auch noch für den Rückweg nach Süden aufzusparen. Höhepunkt 1 war ein Blasloch. Weit über 10 m hoch können diese Fontänen in den Himmel steigen, wenn Tide und Seegang mitspielen.

Zweiter Höhepunkt war der Murchison River. Wo er den Highway quert, liegt direkt neben der alten Brücke ein ruhiger Parkplatz, auf dem man eine Nacht frei campen kann. Wenn man dann am nächsten Morgen in den Kalbarri Nationalpark fährt, kann man auf der Straße Ajana – Kalbarri rechts abbiegen. Schilder verweisen auf „The Loop“ und „Z-Bend“. Hier hat der Murchison-River einen tiefen Canyon in das Gebirge gegraben – sehenswert! - Kalbarri an der Mündung des Murchison ist eine ansprechende kleine Stadt. Man kann jetzt auf der in den Süden führenden Straße wieder den Highway erreichen. Vorher sollte man aber unbedingt einige Abstecher zu den Cliffs machen, zum Beispiel zum Mushroom Rock.

Einige Kilometer vor Northampton lag rechts ein portweinroter Salzsee (Foto). Ein einmaliger Anblick, vielleicht auch deshalb, weil er heute schon wieder „normal“ aussehen dürfte. Spontane Massenvermehrungen von roten Algen führen zu derartigen Erscheinungen. Aber auch "normale" Salzseen können begeistern. Trotz der Hitze gaukeln die Augen uns Eislandschaften vor! Foto.  - Sehr sehenswert an dieser Strecke sind auch die gewaltigen Wanderdünen südlich von Geralton bei Green Head. Foto! Sie sind nicht ausgeschildert. Aber man kann sie nicht übersehen, es gibt einige von ihnen. Sie zu besteigen, ihre Hänge hinunterzulaufen oder zu kullern – ein Vergnügen. Aber schützen Sie die Kamera vor dem staubfeinen Sand!

Anmerkung: Ich habe kürzlich einen Bericht zum "Tauchen bei den Muiron Islands" eingestellt. Es geht um eine Tauchtour, die von Exmouth zu den nordöstlichen Ausläufern des Ningaloo Reefs geht. Der Bericht enthält viele Bilder (auch animierte) und Informationen zu dem, was man in diesem Teil Australiens unter Wasser sehen kann. - 

Am Ende dieser Seite gibt es einen fast 20 minütigen Film, der nicht nur die Tauchabenteuer zeigt, sondern ausführlich auch Szenen aus der Umgebung von Exmouth und von anderen sehenswerten Küstengebieten Westaustraliens (Monkey Mia, Shell Beach, Hamelin Pool).

Hier geht es zu der Seite: >>>


Schnabel- oder Ameisenigel - Echidna aculeata, Ayers Rock - Uluru, bei Alice Springs, The Ghan

Flammenerbse - Chorizema cordatum, Southern Cross plant - Xanthosia rotundifolia, Känguruhpfote - Anigozanthos flavius, Isopogon fletcheri

 

 

 

Einige weitere Australien-Highlights

Kata Tjuta (Olgas)

1. Wanderung zum Montezuma-Wasserfall in Tasmanien

2. Schnabeltiere Foto und Ameisenigel in Tasmanien

3. Koalas und Pinguine an der Great Ocean Road

4. Die Reise mit dem Ghan durch das rote Zentrum (Foto)

5. Die Querung der Nullarbor (Foto)

6. Die Wildblumen im Süden von Western Australia (siehe rechts!), z. B. die Rote Känguruhpfote Anigozanthos (Foto)

7. Kata Tjuta (Olgas),  nur wenige Kilometer vom  Uluru  (Ayers Rock)  entfernt,  aber nicht weniger  eindrucksvoll


Wer sich auf einen Australienaufenthalt intensiv vorbereiten will, sollte unbedingt die folgende Webseite aufsuchen:

www.in-australien.com  >>>

Hier findet er alle notwendigen Informationen für seine Reise nach DownUnder!


Zwei sehenswerte Tiervideos aus Australien:


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